Neues aus dem Verein

06.11.2011

PM 03/2011 vom 6. November 2011: "Martinsfeuer und Laternenfest zum Martinstag im Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim am 12.11.2011"

Martinsfeuer und Laternenfest zum Martinstag im Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim am 12.11.2011 ab 17 Uhr

Der Förderverein Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim e.V. bietet Gesang und Laternenlicht zum Martinsfest bei einem gemütlichen und wärmenden Martinsfeuer. Herbstliche Leckereien, Glühwein und Kinderpunsch zaubern bei Fackel- und Lichterschein an diesem Abend eine besinnliche Atmosphäre den Park und laden zur Gemütlichkeit ein. Den Wildpark finden Sie in der Neuhöfer Str. 48 in Ludwigshafen-Rheingönheim.

Der Förderverein Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim benötigt dringend weitere Mitstreiter. Wer sich für den Wildpark engagieren möchte und den Förderverein bei seiner Arbeit unterstützen möchte, entweder mit eigenen Ideen, mit körperlichem Einsatz oder auch finanziell, möge sich telefonisch mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Herrn Wilhelm Wissmann unter der Telefonnummer (06 21) 5 29 42 71 in Verbindung setzen. Der Förderverein freut sich auch über einmalige Spenden. Das Spendenkonto hierzu lautet: Konto-Nr. 191010081, bei der Sparkasse Vorderpfalz Ludwigshafen a. Rh - Schifferstadt, BLZ 545 500 10.     

 

09.10.2011

Mannheimer Morgen vom 19. September 2011: "Mit dem Wildkraut und dem Uhu auf Du und Du"

Rheingönheim: Gut besuchter Familientag beim Wildpark / Umweltdezernent hofft auf Tierpaten

Mit dem Wildkraut und dem Uhu auf Du und Du

Von unserem Mitarbeiter Andreas Dauth

Kinder lassen sich von Regen und Schlechtwetter kaum abhalten: Diese Erfahrung machten die Veranstalter des Familientags im Wildpark Rheingönheim. In Gummistiefeln, Matschhosen und Regenjacken machten sich viele Familien auf den Weg, Tiere zu erleben sowie an den zahlreichen Info- und Spielständen mitzumachen. Die vierjährige Lina zeigte am Stand des Landesjagdverbands, dass sie verschiedene Tiere anhand der Fellbeschaffenheit erraten kann: Treffsicher erkannte sie Kaninchen, Reh und Wildschein heraus. "Wir sind aus Ketsch gekommen, das erste Mal im Park und hatten das lange geplant", erklärte ihr Papa dazu, "das wollten wir nicht nur wegen des Wetters abblasen."

Wie der Familie Hartmann erging es auch vielen anderen. "Wir wollen die Tiere füttern", meinten Amelie (4) und ihr Bruder Nikolai (8) voller Begeisterung. Bewaffnet mit zwei Tüten Grünfutter, machten sie sich auf den Weg zu ihren Lieblingstieren: den Ziegen und dem Pfau. Auf dem Weg dorthin warteten bereits unzählige freiwillige Helfer des Fördervereins sowie Mitarbeiter der Verwaltung an den Info- und Aktionsständen auf die Familien.

Auch Baudezernent Klaus Dillinger ließ es sich nicht nehmen, die Stände zu besuchen. "Das soll ein Schnuppertag für Familien sein", sagte er. Viele Gäste seien seit Jahren nicht mehr im Park gewesen und wären nach dem Besuch ganz überrascht, was sich alles verändert hat. "So werden vielleicht viele zu Liebhabern, Dauergästen oder Sponsoren", hoffte der Umweltdezernent auch auf einige neue Tierpaten.

Dem Beigeordneten folgte das Parkmaskottchen "Nico Nuss" auf dem Rundweg. Doch nicht alle Kinder trauten dem Plüschnager. Luka und Alisa versteckten sich hinter ihren Eltern und kamen so erst später an den Stand von Imker Klaus Eisele. Hier gab es spannende Geschichten zu Wespen, Bienen und Hornissen. Geschickt verstand es Eisele, den Kindern und auch den Eltern die Angst vor den Tieren zu nehmen.

Falkner neu im Programm

Neu im Programm war der Falkner Volker Walter. Acht Greifvögel vom Weißkopfseeadler bis zum Uhu hatte er dabei. "Der Adler ist 15 Jahre alt und kann in Gefangenschaft bis zu 50 Jahren erreichen", erklärte er vor und nach den Shows immer wieder bereitwillig und nahm sich enorm viel Zeit für die Fragen der Besucher.

Dass der Vogelschutz bereits im eigenen Garten beginnt, dazu hatte der Vogelkundliche Arbeitskreis der Volkshochschule Exponate mitgebracht. Natur erleben und erkennen konnten die Kinder auch am Stand der Rucksackschule des Forstamtes Pfälzer Rheinauen. Auch der Förderverein Wildpark, der NABU und der städtische Bereich Umwelt hatten wieder tolle Stationen vorbereitet.

Zwar will der Park europäischen Wildtieren eine Heimat bieten, doch zum Familientag kamen auch exotische Gäste: Die Lamas durften sogar an der Leine geführt werden und bereiteten den Kindern viel Spaß.

09.10.2011

DIE RHEINPFALZ vom 19. September 2011: "Falken, Waldfrüchte und exotische Spaziergänger"

Falken, Waldfrüchte und exotische Spaziergänger

 

Rund 4000 Besucher beim gestrigen Familientag im Rheingönheimer Wildpark - Wissenswertes über Natur vermittelt

 

Natur erleben - das konnten die Besucher beim achten Erlebnistag für Familien am Sonntag im Wildpark Rheingönheim. Die Organisatoren hatten dabei neben vielen altbewährten Angeboten auch neue naturpädagogische Programmpunkte geboten.

 

Mit acht Greifvögeln war Falkner Volker Walter das erste Mal beim Erlebnistag dabei. „Man schützt nur das, was man kennt”, ist Walter überzeugt, der den Menschen die Vögel näherbringen möchte. Besonders bestaunt wurden Weißkopfseeadler „Ben” mit einer Flügelspannweite von zweieinhalb Metern und Uhu „Samson”. Die Zuschauer lernten bei den Greifvogelvorführungen, dass der Falke einer der schnellsten Greifvögel ist und beobachteten staunend, mit welcher Technik der Adler in der Luft ein Stück Fleisch fängt.

 

Am Stand der Rucksackschule vom Forstamt Pfälzer Rheinauen wartete ein Baum-Arten-Rätsel auf die Besucher. Kastanien, Eicheln, Buchen und andere Waldfrüchte mussten den richtigen Blättern zugeordnet werden. „Gar nicht so einfach”, fand der sechsjährige Tim, doch dank Mamas Hilfe gelang ihm die richtige Lösung. Viele Präparate von Wildtieren hatten die Jäger der Kreisgruppe Ludwigshafen mitgebracht. Ausgestopfte Igel, Marder, Kaninchen, Hasen, Enten und Mäuse gab es zu bestaunen.

 

Mit ihren Lamas „Cinemon” und „Charlie” waren die Schwestern Lena und Cora im Park unterwegs. „Wir haben in Ungstein zehn Lamas”, erzählte die 11-jährige Lena. Fünf gut erzogene, „die garantiert nicht spucken”, durften mit in den Wildpark. Die Besucher konnten sie streicheln und mit ihnen durch den Park wandern.

 

Viel Wissenswertes über Bienen, Wespen und Fledermäuse erzählte Imker Klaus Eisele. Über 650 Wespenarten gebe es und dieses Jahr sei ein ausgesprochenes Wespenjahr gewesen. Und wenn die Tiere partout etwas vom Zwetschgenkuchen abhaben möchten? „Auf keinen Fall Nahrung aufnehmen lassen”, riet der Imker.

 

Bei der Eröffnung durch Umweltdezernent Klaus Dillinger gab es viele dunklen Wolken. Insgesamt 4000 Gäste besuchten den Aktionstag. „Besser im Park als bei dem Wetter mit den Kindern zu Hause”, meinte Nils Rosenberg aus Wachenheim, der mit Hanna (4) und Henry (2) gekommen war. (rad)

09.10.2011

Mannheimer Morgen vom 14. September 2011: "Erlebnistag mit Greifvögeln und Streichelzoo"

Wildpark Rheingönheim: Familientag am Sonntag bietet Einblicke in heimische Tierwelt / Neue 40-seitige Infobroschüre

Erlebnistag mit Greifvögeln und Streichelzoo

Von unserem Redaktionsmitglied Thomas Schrott

Eine besondere Attraktion lockt am Sonntag im Wildpark Rheingönheim: Turmfalke, Bussard oder Adler in Aktion stellt Falkner Volker Walther bei einer Greifvogelvorführung vor. Dies dürfte ein Höhepunkt beim Erlebnistag für die Familie am Sonntag, 18. September sein. Die Besucher sollen dabei nicht nur die heimische Tierwelt kennenlernen, sondern auch andere Facetten der Natur entdecken. Ob Edelsteinsuche, Wildbienenwand, Barfußpfad oder Fahrten mit einer Pferdekutsche - breit ist die Palette des Programms, das die Stadt mit dem Förderverein zusammengestellt hat.

Dicht umlagert dürfte wieder der Streichelzoo sein, bei dem die kleinen und großen Gäste auf Tuchfühlung etwa mit Ponys, Ziegen, Eseln und Hasen gehen können. Der Kinderbereich wurde umgestaltet und die Einzäunung erneuert, berichtete Bereichsleiterin Gabriele Wolter über jüngste Investitionen. Ein weiterer Ausbau des Streichelzoos mit einer zusätzlichen Tierart sei geplant, aber nicht beschlossen.

Luchs-Gehege zurückgestellt

Noch nicht beisammen sind die nötigen Gelder auch für ein weiteres Projekt, das bereits vor Jahren angekündigt wurde. "Der Neubau des Luchs-Geheges ist kurzfristig nicht realisierbar", räumte Beigeordneter Klaus Dillinger ein. Einige Sponsoren seien aber bereits gefunden worden, ergänzte Wilhelm Wissmann, Vorsitzender des Fördervereins. Nach einem heftigen Sturm vor Jahren war das Gehege nur notdürftig repariert worden. "Bislang ist uns noch kein Luchs entwischt", merkte Wolter an.

Dank der Unterstützung der Firma Vögele, die sich im Vorjahr in Rheingönheim ansiedelte, schloss die Stadt aber "eine andere Lücke", freute sich der Dezernent. Erstmals können sich die Besucher in einer 40-seitigen Broschüre über die rund 200 Tiere im Wildpark informieren. Der "Wildparkbegleiter für Klein und Groß", enthält viele Rätsel und will damit ganz speziell die jungen Besucher ansprechen. Die Broschüre (Preis: drei Euro) erscheint druckfrisch zum Aktionstag am Sonntag.

Neu beim Erlebnistag, der bereits zum achten Mal organisiert wird, sind andere Programmpunkte außer der Greifvogelvorführung. Einblicke in die heimischen Wälder gibt das Forstamt Pfälzer Rheinauen mit der Rucksackschule.

Die Vogelwelt des Wildparks und der Rheinauen erläutert Ornithologe Franz Stalla. Führungen durch den Wildpark bietet Förster Alfred Beck um 13.30 und 15 Uhr an. Imker Klaus Eisele erklärt an der Wildbienenwand die Artenvielfalt von Insekten und die Entstehungsweise von Honig.

Eine Mitmachausstellung "Rund ums Essen" lockt im Haus der Naturpädagogik. Frisches Brot wird im Holzbackofen gereicht. Für die Kinder bietet der Förderverein wieder einen Stempelparcours an, bei dem als Aufgaben auch Filzarbeiten und Perlenfang anstehen.

Das Alltagsleben eines römischen Kastells, das sich einst auf Rheingönheimer Gemarkung befand, stellt der Förderverein Archäologiepark vor.

Ungewohnte Eindrücke für so manchen Großstädter bietet auch ein Pendelverkehr am Sonntag zwischen der Straßenbahnendhaltestelle Rheingönheim und dem Wildpark. Zum Transport der Gäste wird ein Traktor eingesetzt. Dessen Fahrpreis von zwei Euro kommt dem Förderverein zugute.

09.10.2011

DIE RHEINPFALZ vom 14. September 2011: "Falken bewundern und Lamas streicheln"

Nils berichtet: Am Sonntag Familientag im Wildpark

Habt ihr am Sonntag schon was vor? Geht doch mit euren Eltern und Geschwistern in den Rheingönheimer Wildpark. Von 11 bis 18 Uhr findet zum achten Mal der Familientag statt. Ich bin auch da.

Dort könnt ihr nicht nur viele Tiere anschauen, sondern noch ganz viel andere Sachen erleben. Imker Klaus Eisele wird da sein und an der Wildbienenwand erklären, wie Honig entsteht. Frisches Brot könnt ihr bei Umweltpädagogin Brigitte Plobner am Holzbackofen probieren. Welche Vögel im Park leben, erklärt Franz Stalla. Er ist Ornithologe, also ein Mann, der sich sehr gut mit Vögeln auskennt. Försterin Beate Werner von der Rucksackschule erzählt euch alles über Bäume, Blätter und Holz. Auch über den Stoffkreislauf in der Natur könnt ihr euch informieren. Wenn ihr lieber selber aktiv sein möchtet, könnt ihr filzen, mit Lamas durch den Wildpark wandern, Esel streicheln oder einmal in einer Pferdekutsche mitfahren.

Und wisst ihr, worauf ich mich besonders freue? Das ist der Falkner Volker Walter, der seine Greifvögel mitbringt und um 13 und 15 Uhr jeweils eine spannende Vorführung präsentiert. „Das ist der Höhepunkt am Familientag”, sagt Klaus Dillinger. Er ist der für Umweltsachen zuständige Politiker im Rathaus.

Wenn römische Legionäre durch den Park laufen, dürft ihr euch nicht wundern - der Förderverein Archäologiepark Rheingönheim ist ebenfalls beim Familientag dabei und will euch zeigen, wie man im Römischen Reich lebte. Eure Eltern und älteren Geschwister interessiert vielleicht ein Spaziergang durch den Park. Um 13.30 und 15.30 Uhr starten Rundgänge mit Förster Alfred Beck. Er weiß alles Mögliche über die Bäume, Pflanzen und Tiere im Wildpark.

Wenn ihr noch mehr über den Wildpark wissen wollt, könnt ihr am Sonntag erstmals den neuen „ Wildparkbegleiter für Klein und Groß” kaufen. Die Broschüre hat 40 Seiten und kostet drei Euro. (rad)


Noch Fragen?

Erlebnistag für Familien, Sonntag, 11 bis 18 Uhr, Wildpark Rheingönheim. Eintritt: zwei Euro, mit der RHEINPFALZ-Card ein Euro. Kinder sind frei.

 

07.08.2011

DIE RHEINPFALZ vom 16. Juli 2011:

„Die Tiere geben uns viel zurück”
Die Samstagsreportage: Mit über 250 Tieren und steigenden Besucherzahlen ist der Rheingönheimer Wildpark auch im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Unbeobachtet von den Besuchern kümmern sich Tierpfleger um die Bewohner des Parks und halten das Gelände in Schuss. Ralf Rauth ist einer von ihnen.
Von Christian Stalf
„Oft machen sich Menschen ein falsches Bild von der Arbeit eines Tierpflegers, nachdem sie im Fernsehen solche Sendungen gesehen haben. Dort werden nur die Tiere präsentiert und wenig Einblick in die anstrengende Tätigkeit selbst gegeben”, berichtet Ralf Rauth aus seinem Arbeitsalltag. Der 48-jährige Werkstierpfleger und Vorarbeiter kümmert sich seit 26 Jahren im Wildpark Rheingönheim um seine meist vierbeinigen Schützlinge.
Rund 250 Tiere gibt es im Park. Nicht alle sind so friedlich und kuschelig wie die Meerschweinchen und Ziegen im Streichelzoo für die Kinder. Die Luchse sind hinter einem Zaun und die Wildschweine schauen an diesem Morgen recht widerborstig drein. Die Enten am Teich schnattern hingegen fröhlich. Und das freilaufende Dam- und Sikawild vermittelt einen Eindruck tiefsten Friedens im Wildpark.
Pfleger Rauth erlebt die Tiere ganz anders als die Besucher. Seine Arbeitsschicht beginnt morgens um sechs Uhr. Der Park ist um die Zeit noch still - und es ist ein bisschen wie in der freien Wildbahn. Nach der Fütterung der Tiere und der Säuberung der Gehege, kümmert sich Rauth mit zwei Kollegen um alle anfallenden Arbeiten rund um die Tiere. Kleinere Reparaturarbeiten in den Gehegen gehören zum Alltag, ebenso wie das Fällen von kranken Bäumen oder die Prüfung der Hufe von Eseln.
Während der Fütterung hat Rauth kontrolliert, ob die Tiere gesund sind und das Gehege in einem guten Zustand ist. „Gerade im Verhalten mir gegenüber beim Betreten ihres Geheges kann ich gut erkennen, ob das Tier krank ist oder nicht. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, meiden sie mich”, erzählt Ralf Rauth aus seiner langjährigen Berufserfahrung. Nach einer Ausbildung zum Maler und Tapezierer kam er 1985 über eine Stellenausschreibung der Stadt in den Park. Vor sieben Jahren ergänzte er seine Tätigkeit als Vorarbeiter durch eine Ausbildung zum Werkstierpfleger in Dresden.
Besonders am Herzen liegt Rauth die mittwochs stattfindende zwanzigminütige Kutschfahrt mit Besuchern durch den Park, die er sehr gerne anbietet. Außerdem können Frühaufsteher als Besucher morgens auch bei einer Tierfütterung teilnehmen. Aber was fasziniert Rauth an seinem Beruf als Tierpfleger? „Man ist bei dieser Tätigkeit oft Einzelgänger, da man die Gehege alleine kontrolliert. Aber dafür geben einem Tiere auch viel zurück”, sagt der Pfleger. Er schätzt die Vielseitigkeit seines Jobs, der auch Schattenseiten hat: „Man darf die Tiere emotional nicht zu nahe an sich heranlassen, da man kranke Tiere auch einschläfern muss. Das kann einem sonst sehr schwer fallen.”
Der Wildpark Rheingönheim wurde 1963 von der Stadt Ludwigshafen gegründet. 30 Tierarten wie Kaninchen, Wildschweine, Rothirsche oder Luchse tummeln sich auf einer Fläche von 30 Hektar. Der Park bietet verschiedene Veranstaltungen wie Tierführungen oder naturpädagogische Besichtigungen für Familien und Schulen an. Für Naturpädagogik gibt's ein eigenes Haus. Die jährlichen Kosten von rund 85.000 Euro trägt die Stadt - vor einigen Jahren stand der Park wegen der Finanzlage auf der Kippe. Doch neue Konzepte und ein Förderverein verbesserten die Lage: „Neben Futterspenden von Bauern aus dem Kreis freuen wir uns auch darüber, wenn Besucher Tierpatenschaften übernehmen", sagt Alfred Beck, Förster und Betriebsleiter des Wildparks. Das Waldstück zwischen Rheingönheim und Neuhofen ist ein beliebtes Ausflugsziel und lockt mehrere zehntausend Besucher pro Jahr an.
07.08.2011

Mannheimer Morgen vom 26. April 2011: "Eiersuche teilweise ein prickelndes Erlebnis"

Wildpark: Förderverein hat für Kinder 1200 Eier versteckt / Aktion gehört seit elf Jahren zum Osterprogramm / Manche Gelege bei den Brennnesseln

Eiersuche teilweise ein prickelndes Erlebnis

Von unserem Mitarbeiter Michael Hörskens

Auf der Wiese neben dem Eselgehege im Wildpark Rheingönheim wuseln Dutzende von Kindern herum. Und sie machen reiche Beute, denn wieder einmal veranstaltet der Förderverein an den beiden Ostertagen seine bekannte und beliebte Eiersuche auf dem Areal im Süden der Stadt. "Wir machen das jetzt schon seit elf Jahren", berichtet Gerhard Kellner vom Förderverein und erläutert kurz den Ablauf der Aktion.

Dabei werden 1200 Plastikeier versteckt, für jedes gefundene bekommen die jungen Gäste drei echte bunte Eier. Damit nicht gemogelt wird, bekommt dann jeder einen Stempel auf die Hand. Kinder bis zu 14 Jahren dürfen sich an Ostern an der Suche beteiligen. Ein Unkostenbeitrag wird nicht erhoben, "Spenden sind aber willkommen", teilt Kellner mit.

"Bisher sind keine Eier übriggeblieben", sagt der Mann vom Förderverein. "Die Eiersuche ist jedes Mal ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie." Den Kindern zumindest scheint die Idee gut zu gefallen. "Wir waren schon öfters hier", berichtet die kleine Chiara, die "schon alle drei Eier gefunden" hat - und sie ihrer Schwester Vanessa geschenkt hat.

"Wir kommen wieder"

"Die Kinder haben natürlich viel Spaß bei der Veranstaltung", sagt ihre Mutter Michaela. Allerdings hat diese einige Kritikpunkte: "Vielleicht könnte man ein paar Eier mehr auslegen. Außerdem finde ich es nicht gut, die Ostereier unter Brennnesseln zu verstecken." Ihre beiden Mädchen hätten nämlich schon die Nebenwirkungen kennenlernen müssen.

Man bekomme das Gelände für die Ostereiersuche vom Wildpark zugeordnet, erläutert dazu Gerhard Kellner vom Förderverein. "Und auf dieser Wiese sind keine Büsche, da mussten wir die Eier eben bei den Brennnesseln verstecken." Chiara und Vanessa scheinen ihre unangenehmen Erfahrungen allerdings bereits wieder vergessen zu haben: "Wir kommen nächstes Jahr wieder", versichern sie.

Außerdem ist die Ostereiersuche nur ein Teil ihres Besuches im Wildpark. "Jetzt gehen wir Tiere anschauen", verraten die beiden Schwestern. Und so erleben sie wie die anderen Besucher der städtischen Einrichtung einen sonnigen Tag, an dem sie Wildschweine, Pfaue, Auerochsen oder Wildpferde bestaunen können. Die Esel freuen sich über das mitgebrachte Futter, einige der gar nicht so scheuen Tiere lassen sich sogar streicheln. Nur die Luchse und die Wildkatzen haben sich zurückgezogen. Sie sind nicht zu sehen und scheinen Ostern zu verschlafen.

Mannheimer Morgen
26. April 2011

07.08.2011

DIE RHEINPFALZ vom 26. April 2011: "Buntes im Grünen aufspüren"

Buntes im Grünen aufspüren
 
200 Kinder und ihre Familien suchen Ostereier im Wildpark
Für viele Familien ist es ein fester Bestandteil des Osterfestes: Das traditionelle Ostereiersuchen im Wildpark Rheingönheim. Zum sechsten Mal veranstaltete der Förderverein Wildpark am Sonntag und Montag das Ostereiersuchen im Grünen.
 
Der Osterhase hatte viel zu tun. An den beiden Tagen versteckte er, unterstützt von ehrenamtlichen Helfern des Fördervereins, jeweils 600 Eier auf der Wiese neben dem Eselgehege. „Über 200 Kinder haben bei der Aktion mitgemacht“, berichtet Marcus Mandl vom Förderverein. Versteckt wurden übrigens keine Hühner-, sondern bunte Plastikeier. „Anfangs haben wir echte Eier versteckt. Die haben die Kinder dann im Eifer des Gefechts zertreten“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Volker Ritthaler.
 
Jedes Kind darf fünf Eier im hohen Gras und hinter Bäumen und Büschen suchen. Die Fundstücke werden dann gegen „echte“ Eier eingetauscht. Der Osterhase ist im Dauereinsatz, denn schon nach kurzer Zeit sind die 100 bunten Plastikeier gefunden und wollen erneut versteckt werden. Kleine Schlagen von Kindern, die es kaum erwarten können, bilden sich. Die professionellen Ostereiersucher erkennt man bereits an der Ausrüstung. Sie bringen alle möglichen Behältnisse wie Körbe, Sandeimer, Leinentaschen und kleine Plastiktüten mit. Wer spontan mitsucht, der benutzt eben beide Hände für den Transport. Wenn das eine oder andere Ei dabei zu Boden fällt – egal, es sind ja zum Glück nur Plastikeier.
 
„Wir machen jedes Jahr einen Familienausflug zum Eiersuchen in den Wildpark“, erzählt Mona Heinen, die mit Schwester, Bruder und insgesamt fünf Kindern unterwegs ist. Den Kindern mache es großen Spaß, in der freien Natur nach Eiern zu suchen. „Mama, ich will noch mal“, kommt ihre vierjährige Tochter Lea wie zur Bestätigung angelaufen und zieht die Mutter ein zweites Mal auf die große Wiese. „Die Eier waren leicht zu finden“, sagt die achtjährige Vanessa, die mit ihren Großeltern gekommen ist. Nur hätten einige Eier in Brennesseln gelegen, was die Suche etwas erschwert hat.
Die Initiatoren vom Förderverein waren zufrieden mit der Resonanz, auch wenn im Vorjahr mehr Teilnehmer nach Eiern suchten. Pro Kind erbat der Verein eine Spende von zwei Euro. Die Einnahmen kommen dem Tierpark zugute. „Viele Tiergehege sind dringend sanierungsbedürftig“, so Volker Ritthaler. (rad)
07.08.2011

DIE RHEINPFALZ vom 20. April 2011: "Auf der Suche nach 1200 bunten Eiern"

Auf der Suche nach 1200 bunten Eieren

Für den Förderverein ist das traditionelle Ostereiersuchen im Wildpark Rheingönheim einer der festen Termine im Jahreskalender. Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: 1200 bunte Eier verstecken die Mitglieder des Fördervereins am Ostersonntag und Ostermontag im Wildpark. Von 14 bis 16 Uhr haben Kinder aus der Region dann jeweils die Chance, bei der Suche mitzumachen. Das Ganze sei zwar eine Heidenarbeit, die immer an den gleichen Leuten hängenbleibe, für die strahlenden Kinderaugen lohne sich der Aufwand jedoch ohne Frage, resümierte der Vorsitzende Wilhelm Wißmann bei der Mitgliederversammlung. Insgesamt konnte der Förderverein durch seine Veranstaltungen, die jährlichen Mitgliedsbeiträge und vor allem durch Spenden im vergangenen Jahr einen Überschuss von rund 10.550 Euro erwirtschaften. Laut Satzung wird dieser in erster Linie für die Unterstützung der Stadt Ludwigshafen beim Erhalt und der Weiterentwicklung des Wildparks eingesetzt. Die Arbeit des Fördervereins kommt bei der Bevölkerung offenbar gut an, denn auch bei den Mitgliederzahlen ist für das Jahr 2010 ein Zuwachs zu verzeichnen. Sechs Mitglieder haben den Verein verlassen, 15 kamen neu hinzu. Der Verein zählt nun 123 Mitglieder. In der Versammlung hat das rege Interesse zu einer Satzungsänderung geführt. Die Beschränkung der Beiräte auf eine Zahl von sechs wurde aufgehoben, sodass künftig mehr Mitglieder bei der Entlastung des Vorstands helfen können. Dieser wurde dann auch gleich neu gewählt, wobei es zu keinen personellen Veränderungen kam. Der gesamte bisherige Vorstand wurde einstimmig in seinen Ämtern bestätigt. Als zusätzliches Mitglied für den Beirat wurde Gerd Nuber gewählt. Das Programm umfasst in diesem Jahr – wie schon 2010 – neben dem Ostereiersuchen auch noch einen Familientag und ein Martinsfeuer sowie ein Sommerferienprogramm für Kinder. Außerdem werden weiterhin Sinneskurse von Vereinsmitglied und Beirätin Mona Birnbaum angeboten. (yns)

DER VORSTAND

Vorsitzender: Wilhelm Wißmann, Stellvertreter: Volker Ritthaler, Kassierer: Christian Heil, Schriftführer: Peter Niedhammer, Öffentlichkeitsarbeit: Marcus Mandl.

07.08.2011

PM 02/2011 vom 12. April 2011: "Mitgliederversammlung 2011 des Fördervereins Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim e.V."

Mitgliederversammlung 2011 des Fördervereins Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim e.V.

Die ordentliche Mitgliederversammlung 2011 des Fördervereins Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim e. V. findet am Montag 18. April 2011, 19:00 Uhr im Lokal „Zum Hirsch“, Hauptstraße 216, 67067 Ludwigshafen statt.

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung erfolgt die Wahl des neuen Vorstandes.

Im Anschluss daran wird die das Jahresprogramms 2011 vorgestellt. Insoweit ist es dem Förderverein gelungen auch im Jahr 2011 interessante Veranstaltungen zu anzubieten, die zur weiteren Steigerung der Beliebtheit des Wildparks beitragen werden.

Wer sich für den Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim engagieren möchte und uns bei unserer Arbeit unterstützen möchte, entweder mit eigenen Ideen, mit körperlichem Einsatz oder auch finanziell, möge sich bitte am Infostand am Aktionstag mit uns Kontakt aufnehmen oder aber sich telefonisch mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Herrn Wilhelm Wissmann unter der Telefonnummer (06 21) 5 29 42 71 in Verbindung setzen. Der Förderverein freut sich natürlich auch über einmalige Spenden. Das Spendenkonto hierzu lautet: Konto-Nr. 191010081, bei der Sparkasse Vorderpfalz Ludwigshafen a. Rh – Schifferstadt, BLZ 545 500 10.

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